Nachdem ich meinen Jahresurlaub ja schon hinter mir habe, bleibt nur noch die Zeit für einen Kurztrip … und zwar nach Kuba.


Diesmal mit mir auf Tour ist Kathi.


Die Überlegung nach Kuba zu reisen, reifte bei mir schon geraume Zeit. Und jetzt soll es angegangen werden. Doch die Umsetzung erwies sich als schwieriger als gedacht. Besonders die Logistik für Individualtouren schien hier das Problem.

Die Empfehlung des Reisebüros war 14 Tage in Havanna oder Varadero und von dort aus Tagesausflüge zu machen.

Hmm… abgelehnt.

Ein wenig Eigenständigkeit und Abenteuer sollte schon sein.

Kathi, die sich als kleines Organisationstalent herausstellte, hat dann im Web einen Spezialanbieter für Kuba- und Lateinamerikareisen recherchiert, und so kamen wir dann doch noch zu unserer Rundreise…



Hinweis:

Rechtschreibfehler sind zukunftsweisend und gehören zur (baldigen) neuen Reform.



Arbeitstitel:

Rauchwaren, Spirituosen und Musik

oder

Zigarren, Rum und Fidel

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Dienstag, 4. Oktober 2016

02.10.16 Havanna Tag 1



Die Nacht war recht unruhig. Zur Anreise selbst gesellte sich der Jetlag und das knurren der Klimaanlage tat ihr Übriges. 

8Uhr zum Frühstück. Das Wetter heute 30 Grad sonnig bis wolkig.
Anschließend noch ein wenig mit Marcell geschwatzt.

Wir starteten am Capitol dann weiter auf der Paseo de Marti Richtung Casillo de la Punta am Malecón. 









Hier quatschten uns ein Haufen Händler an, die uns was von einem speziellen Tag des Cigar Festivals erzählten, wo die Zigarre nur die Hälfte kosten sollte. Das fanden wir total spannend und folgten den Wegweisungen zu dieser speziellen Lokation. In einem Eingang empfing man uns und erklärte, was für tolle Sachen die im Angebot hätten. Das kam uns dann schon etwas Spanisch vor, vor allem weil die Siegel erst noch geklebt werden sollten, damit man zuvor in die Holzkiste schauen sollte. Wir offenbarten unsere Nichtraucherangewohnheit. Der Kumpel nebst Verkaufsassistentin waren sichtlich enttäuscht und wir enteilten stehenden Fußes.

Der hiesige Straßenvertrieb, spricht einen meist gleich mit der Frage an, wo her man komme. Mit der Antwort Germany kommt witzigerweise gleich die Verwandtschaft, die jeder Händler in Deutschland hat, ins Spiel – in Krefeld, Düsseldorf oder sonstwo. Mit der Antwort Schweiz kam eine Story über eine Schule, die hier irgendwo usw. Selbst als wir uns als Finnen ausgaben brachte der Kollege noch ein Wort Finnisch zustande.

Wir werden bei den nächsten Begegnungen unsere Nationalitätenliste mal etwas erweitern müssen.

Mittlerweile hatte es zu regnen begonnen, aber zum Glück nur ein kurzer Schauer.
Wir bogen wieder auf  den Paseo de Marti ein und erreichten Casillo de San Salvador de la Punta. Hier Fotosession. Von hier aus kann man auch das Castillo de los Tres Reyes del Morro und die Fortaleza de San Carlos da la Cabana  sehen.






Dann ein Stück an der Promenade entlang. In einer Seitenstraße stießen wir auf einen Supermarkt. 

 Zurück über den Boulevard San Raffael bis zum Parque Central.



Hier legten wir ein kleines Päuschen ein und beobachteten das emsige Treiben, besonders die Fotografierversuche der Touris an der Statue Jose Marti bedurften unseres Untertitels. Nach eine guten Stunde rafften wir uns auf und gingen einen Block weiter zur Bar Floridita, wo Ernest Hemmingway heute noch sitzt, zumindest als Statue.



Ein Stück weiter befindet sich das Baccardi Haus. Von seiner Turmspitze aus hat man einen schönen Blick über Havanna, nur die Häuser sehen von hier oben noch verfallener aus als von unten.






Es war mittlerweile kurz vor 14 Uhr und es wurde Zeit den Mietwagen abholen. Wir fragten uns durch, denn eine Ausschilderung hielt man für nicht nötig. Man was für ne Prozedur. Von unserem Reisebüro wurde uns zum Glück ein Dolmetscherin gestellt, ansonsten hätten wir nie gewusst, was der Mietwagentyp von uns wollte – extra Versicherungsgebühr 20 CUC/Tag, Zusatzfahrer 10 CUC, erstes Tanken 66CUC – man, der nahm uns aus wie ´ne Weihnachtsgans.


Die Dolmetscherin gab uns noch den Hinweis die Wetter- und Verkehrsinfos im Auge zu behalten, da sich ein Hurrikan der Stärke 4 nähert – sein Name Mathew – ist Matze irgendwie doch noch mit von der Partie.

Weiter Erkundungen ergaben, dass dieser sich wenn dann eher im östliche Teile Cubas auswirken würde. Aber man wird sehen.

Eigentlich hätten wir den Wagen, einen MG5, erst am Dienstag gebraucht, aber hier verfährt man nach dem Grundsatz, was man hat, hat man. Andernfalls würden wir Gefahr laufen, am Dienstag ohne Gefährt dazustehen.

Dann hieß es den Hocker zu unserer Unterkunft bzw. auf den Parkplatz zu bringen. Naja es klappte zwar langsam aber ganz gut. Auf dem Weg dorthin wollten wir noch einmal den Supermarkt anfahren, um ersten Proviant einzuladen. Leider war dieser bereits geschlossen. Wie wir später erfuhren, machen hier die Läden aufgrund von Stromeinsparungen am Wochenende zeitiger zu. 

Der Unterbringungsort für unseren Wagen gab mir zu denken, da es ziemlich wüst und runtergekommen aussah. Aber Marcell meinte dieser stände dort ganz gut. Na glauben wir ihm mal. 

Wieder in der Pension gönnten wir uns eine kleine Siesta, bevor wir zum Abendessen aufbrachen. Auf Empfehlung von Marcel gingen wir in das Lokal Lamparillo. Die Vertriebschefin die die Kunden einfing zog ein Unterhaltungsprogramm vom feinsten ab. Das Essen war natürlich auch gut. 

Anschließend machten wir noch einen Verdauungsspaziergang zum Plaza Vieja.


3 Kommentare:

  1. Ich puste mal nicht so doll! ;-)

    Matze

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  2. Hallihallo, geht es euch gut?
    Also wir haben hier was von Fotosession gelesen... Wir wollen Beweise sehen!!!

    Susi und Martin

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  3. Bilder reiche ich nach. Aber z.Z. bi ich froh, dass ich die Texte hochloden kann, da das Internet nicht besonders schnell und stabil ist.

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