Die Nacht war recht unruhig. Zur Anreise selbst gesellte
sich der Jetlag und das knurren der Klimaanlage tat ihr Übriges.
8Uhr zum Frühstück. Das Wetter heute 30 Grad sonnig bis
wolkig.
Anschließend noch ein wenig mit Marcell geschwatzt.
Wir starteten am Capitol dann weiter auf der Paseo de
Marti Richtung Casillo de la Punta am Malecón.
Hier quatschten uns ein Haufen Händler an, die uns was
von einem speziellen Tag des Cigar Festivals erzählten, wo die Zigarre nur die
Hälfte kosten sollte. Das fanden wir total spannend und folgten den
Wegweisungen zu dieser speziellen Lokation. In einem Eingang empfing man uns
und erklärte, was für tolle Sachen die im Angebot hätten. Das kam uns dann
schon etwas Spanisch vor, vor allem weil die Siegel erst noch geklebt werden
sollten, damit man zuvor in die Holzkiste schauen sollte. Wir offenbarten
unsere Nichtraucherangewohnheit. Der Kumpel nebst Verkaufsassistentin waren
sichtlich enttäuscht und wir enteilten stehenden Fußes.
Der hiesige Straßenvertrieb, spricht einen meist gleich
mit der Frage an, wo her man komme. Mit der Antwort Germany kommt witzigerweise
gleich die Verwandtschaft, die jeder Händler in Deutschland hat, ins Spiel – in
Krefeld, Düsseldorf oder sonstwo. Mit der Antwort Schweiz kam eine Story über eine
Schule, die hier irgendwo usw. Selbst als wir uns als Finnen ausgaben brachte
der Kollege noch ein Wort Finnisch zustande.
Wir werden bei den nächsten Begegnungen unsere
Nationalitätenliste mal etwas erweitern müssen.
Mittlerweile hatte es zu regnen begonnen, aber zum Glück
nur ein kurzer Schauer.
Wir bogen wieder auf
den Paseo de Marti ein und erreichten Casillo de San Salvador de la
Punta. Hier Fotosession. Von hier aus kann man auch das Castillo de los Tres
Reyes del Morro und die Fortaleza de San Carlos da la Cabana sehen.
Dann ein Stück an der Promenade entlang. In einer
Seitenstraße stießen wir auf einen Supermarkt.
Zurück über den Boulevard San Raffael bis zum Parque
Central.
Hier legten wir ein kleines Päuschen ein und beobachteten
das emsige Treiben, besonders die Fotografierversuche der Touris an der Statue
Jose Marti bedurften unseres Untertitels. Nach eine guten Stunde rafften wir
uns auf und gingen einen Block weiter zur Bar Floridita, wo Ernest Hemmingway
heute noch sitzt, zumindest als Statue.
Ein Stück weiter befindet sich das Baccardi Haus. Von
seiner Turmspitze aus hat man einen schönen Blick über Havanna, nur die Häuser
sehen von hier oben noch verfallener aus als von unten.
Es war mittlerweile kurz vor 14 Uhr und es wurde Zeit den
Mietwagen abholen. Wir fragten uns durch, denn eine Ausschilderung hielt man
für nicht nötig. Man was für ne Prozedur. Von unserem Reisebüro wurde uns zum
Glück ein Dolmetscherin gestellt, ansonsten hätten wir nie gewusst, was der
Mietwagentyp von uns wollte – extra Versicherungsgebühr 20 CUC/Tag,
Zusatzfahrer 10 CUC, erstes Tanken 66CUC – man, der nahm uns aus wie ´ne
Weihnachtsgans.
Die Dolmetscherin gab uns noch den Hinweis die Wetter-
und Verkehrsinfos im Auge zu behalten, da sich ein Hurrikan der Stärke 4 nähert
– sein Name Mathew – ist Matze irgendwie doch noch mit von der Partie.
Weiter Erkundungen ergaben, dass dieser sich wenn dann
eher im östliche Teile Cubas auswirken würde. Aber man wird sehen.
Eigentlich hätten wir den Wagen, einen MG5, erst am Dienstag
gebraucht, aber hier verfährt man nach dem Grundsatz, was man hat, hat man.
Andernfalls würden wir Gefahr laufen, am Dienstag ohne Gefährt dazustehen.
Dann hieß es den Hocker zu unserer Unterkunft bzw. auf
den Parkplatz zu bringen. Naja es klappte zwar langsam aber ganz gut. Auf dem
Weg dorthin wollten wir noch einmal den Supermarkt anfahren, um ersten Proviant
einzuladen. Leider war dieser bereits geschlossen. Wie wir später erfuhren,
machen hier die Läden aufgrund von Stromeinsparungen am Wochenende zeitiger zu.
Der Unterbringungsort für unseren Wagen gab mir zu
denken, da es ziemlich wüst und runtergekommen aussah. Aber Marcell meinte dieser
stände dort ganz gut. Na glauben wir ihm mal.
Wieder in der Pension gönnten wir uns eine kleine Siesta,
bevor wir zum Abendessen aufbrachen. Auf Empfehlung von Marcel gingen wir in
das Lokal Lamparillo. Die Vertriebschefin die die Kunden einfing zog ein
Unterhaltungsprogramm vom feinsten ab. Das Essen war natürlich auch gut.
Anschließend machten wir noch einen Verdauungsspaziergang
zum Plaza Vieja.
Ich puste mal nicht so doll! ;-)
AntwortenLöschenMatze
Hallihallo, geht es euch gut?
AntwortenLöschenAlso wir haben hier was von Fotosession gelesen... Wir wollen Beweise sehen!!!
Susi und Martin
Bilder reiche ich nach. Aber z.Z. bi ich froh, dass ich die Texte hochloden kann, da das Internet nicht besonders schnell und stabil ist.
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