Die Nacht war so durchwachsen. Der Gastwirt hatte uns
freundlicherweise eine vierbeinige Alarmanlage vor die Tür gebunden. Das Modell
hieß Betty und war sehr anschlagfreudig.
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| die Töle des Schreckens |
Für heute Vormittag hatten wir eine geführte Tour (30CUC/P)
durch das Viñalestal. Unser Guide holt uns 9 Uhr an der Pension ab und wir
fuhren ein paar Minuten außerhalb des Dorfes zu einem Sammelpunkt. Dort ließen
wir unseren Wagen stehen und sattelten auf bzw. um… und zwar auf die Pferde
Mojito und Cuba Libre (wie passend). Die
Gruppe bestand aus uns beiden plus dem Pferdeflüsterer, der von hinten immer
irgendwas rief und rumrasselte, um die Gäule auf Trab zu bringen.
Die erste Station war ein Tabak Bauer, der uns das
Handwerk erklärte und eine Probezigarre spendierte, die ich auch gleich ausprobierte.
Weiter ging es zum Kaffee Bauern. Der dortige Guide wollte
unbedingt mit uns Deutsch sprechen, endete dann doch meist im Englischen.
Der gute Mann erzählte zu Beginn die ganze Zeit was von
Guaven. Ich war ein wenig verwirrt, da ich immer noch beim Kaffeethema war, bis
ich dann herausfand, dass der Kaffeebauer auch noch den berühmten Pinar del Rio
Likör im Angebot hatte.
Nachdem wir das geklärt hatten kamen wir zum Kaffee. Wir
schwatzen ein wenig mit dem Kollegen und dann ging es weiter.
Der nächste Weg ging zu einer Höhle. Die engen Gänge
erforderten doch schon etwas sportliche Übung, die dann in eine Schlammtour
überging.
Als letzte Station hatten wir den View Point über die
Berge, des bevor es im Eiltempo zurück mit zum Sammelpunkt ging.
Also das Reiten fand ich ja schon cool,… aber mit den
Pferden … meines wollte nicht so ganz wie ich. Vielleicht lag es aber auch nur
an meinen Führungsqualitäten.
Dann zurück zur Unterkunft.
Nördlich von Viñales befindet sich die Cueva del Indio –
eine Höhle mit unterirdischem Fluss, in dem sich die Sklaven und Eingebornen
versteckt haben sollen (Eintritt 5CUC/P, Parken 2CUC).
Anschließend ging es westlich von Viñales zur Prähistorischen
Mauer (3 CUC/P).
Natürlich haben wir durch den „Informationsüberfluss“ bei
der Ausschilderung die falsche Straße genommen und sind erst mal gen Süden
abgedriftet. Auf Nachfragen fanden wir auch das dann recht zügig. Hier gab es
eine Malerei, die ein Spaßvogel vor gar nicht allzu langer Zeit auf den Felsen
gekritzelt hatte.
Der letzte Programmpunkt war das Los Jasminas Hotel mit
Panoramablick über das Tal. Hier verweilten wir eine Weile bis zum
Sonnenuntergang.
Abendessen in der Kneipenmeile.
Den restlichen Abend verbrachten wir dann auf der
Terrasse.
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| ein nächtlicher Besucher |
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