Nachdem ich meinen Jahresurlaub ja schon hinter mir habe, bleibt nur noch die Zeit für einen Kurztrip … und zwar nach Kuba.


Diesmal mit mir auf Tour ist Kathi.


Die Überlegung nach Kuba zu reisen, reifte bei mir schon geraume Zeit. Und jetzt soll es angegangen werden. Doch die Umsetzung erwies sich als schwieriger als gedacht. Besonders die Logistik für Individualtouren schien hier das Problem.

Die Empfehlung des Reisebüros war 14 Tage in Havanna oder Varadero und von dort aus Tagesausflüge zu machen.

Hmm… abgelehnt.

Ein wenig Eigenständigkeit und Abenteuer sollte schon sein.

Kathi, die sich als kleines Organisationstalent herausstellte, hat dann im Web einen Spezialanbieter für Kuba- und Lateinamerikareisen recherchiert, und so kamen wir dann doch noch zu unserer Rundreise…



Hinweis:

Rechtschreibfehler sind zukunftsweisend und gehören zur (baldigen) neuen Reform.



Arbeitstitel:

Rauchwaren, Spirituosen und Musik

oder

Zigarren, Rum und Fidel

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Donnerstag, 6. Oktober 2016

03.10.16 Havanna Tag 2



Heute Morgen ausgeschlafen. 9 Uhr Frühstück.
Der erste Programmpunkt war eine Oldtimerrundfahrt durch Havanna. Am Parque Central ist der Sammelplatz für die Rundfahrten. Als wir ankamen offerierte man uns gleich die Touren. Dem wollten wir ja gern nachkommen, aber natürlich nicht in irgendeinem Wagen, den man uns aufschwatzen wollte. Wir hatten da schon konkretere Vorstellungen. Ein Cabrio sollte sein, schon allein der Fotos wegen und natürlich ein standesgemäßes Triebwerk für einen Ami - ein V8. Die meisten Amikisten hier haben alles möglich an Motoren - vom Diesel bis zum Waschmaschinenmotor gibt’s hier alles. Also Cabrio V8 und ich ließ mir die Motoren zeigen Wir entschieden uns für einen Ford T-Bird mit Sound – rrrrrrr. 



Die Tour dauerte 2h - entlang Paseo de Marti, vorbei am Castillo de los Tres Reyes del Morro zum Christo de la Habana mit Fotopause. Hier trafen wir auf Fidel, sogar auf Castro. Der gute Mann zeigt uns zum Beweis seinen Ausweis – tatsächlich Fidel Casto. Wir fühlten uns geehrt und scherzten ein wenig mit ihm rum. Wahrscheinlich heißt hier jeder dritte Fidel und/oder Castro. 








 Egal, wir fanden es witzig. Weiter ging es zum Castillo de los Tres Reyes del Morro. 
Auch hier eine kurze Fotopause.








Die Fahrt verlief weiter zur Universität, zum Plaza de la Revolución mit dem Bildern von Che und Fidel, gefolgt vom Necropolis Cristobal Colon, dann ein kurzer Stopp am  Parque John Lennon, um dann via Hotel Nacional und Malecón vorbei an der amerikanischen Botschaft zurück zum Parque Central zu fahren.


















Anschließend hieß es noch kurz was einkaufen, da der Supermarkt ja gestern schon frühzeitig seine Pforten geschlossen hatte. 

Von 12 Uhr 30 bis 14Uhr Siesta.

Das Nachmittagsprogramm startete mit dem Rummuseum el Ron de Cuba (Havana Club). In einer geführten Tour erklärte man und was die Rumherstellung auf Kuba so hergab ohne natürlich die aktuelle Produktpalette zu vergessen. Selbstreden mit einer kleinen Kostprobe. 












Weiterführend wollten wir den Markthallen am Hafen einen Besuch abstatten, welche aus nicht ergründbaren Motiven leider geschlossen hatten. Wir machten die Runde vollständig in dem wir wieder in Richtung Casa gingen. 

Unterwegs ereilte uns noch ein heftiger Fergusongewitterschauer, dem wir zu Glück durch einen Besuch in einem Laden entgingen. 

Der Abend war dem Sunset am Malecón gewidmet. 





Das Abendessen nahmen wir im O´Reilly 304 ein – auf Empfehlung Marcel´s. Erstaunt war ich über die Künste des Barkeepers, der Mojtio´s in Bockwurstgläsern kredenzte – wahrscheinlich aus Mangel an Cocktailgläsern – sehr kreativ.

Zurück im Casa lud uns Marcel zu einem Absacker ein. Hier kamen wir ein wenig ins Gespräch mit unseren Pensionsgästen. Während Kathi die Kommunikation aufrecht erhielt, setzte ich mich kurz ab, um die Posts hochzuladen.

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