Heute Morgen ausgeschlafen. 9 Uhr Frühstück.
Der erste Programmpunkt war eine Oldtimerrundfahrt durch
Havanna. Am Parque Central ist der Sammelplatz für die Rundfahrten. Als wir
ankamen offerierte man uns gleich die Touren. Dem wollten wir ja gern
nachkommen, aber natürlich nicht in irgendeinem Wagen, den man uns aufschwatzen
wollte. Wir hatten da schon konkretere Vorstellungen. Ein Cabrio sollte sein,
schon allein der Fotos wegen und natürlich ein standesgemäßes Triebwerk für
einen Ami - ein V8. Die meisten Amikisten hier haben alles möglich an Motoren -
vom Diesel bis zum Waschmaschinenmotor gibt’s hier alles. Also Cabrio V8 und
ich ließ mir die Motoren zeigen Wir entschieden uns für einen Ford T-Bird mit
Sound – rrrrrrr.
Die Tour dauerte 2h - entlang Paseo de Marti, vorbei am
Castillo de los Tres Reyes del Morro zum Christo de la Habana mit Fotopause.
Hier trafen wir auf Fidel, sogar auf Castro. Der gute Mann zeigt uns zum Beweis
seinen Ausweis – tatsächlich Fidel Casto. Wir fühlten uns geehrt und scherzten
ein wenig mit ihm rum. Wahrscheinlich heißt hier jeder dritte Fidel und/oder
Castro.
Egal, wir fanden es witzig. Weiter ging es zum Castillo de los Tres
Reyes del Morro.
Auch hier eine kurze Fotopause.
Die Fahrt verlief weiter zur Universität, zum Plaza de la
Revolución mit dem Bildern von Che und Fidel, gefolgt vom Necropolis Cristobal
Colon, dann ein kurzer Stopp am Parque
John Lennon, um dann via Hotel Nacional und Malecón vorbei an der
amerikanischen Botschaft zurück zum Parque Central zu fahren.
Anschließend hieß es noch kurz was einkaufen, da der
Supermarkt ja gestern schon frühzeitig seine Pforten geschlossen hatte.
Von 12 Uhr 30 bis 14Uhr Siesta.
Das Nachmittagsprogramm startete mit dem Rummuseum el Ron
de Cuba (Havana Club). In einer geführten Tour erklärte man und was die
Rumherstellung auf Kuba so hergab ohne natürlich die aktuelle Produktpalette zu
vergessen. Selbstreden mit einer kleinen Kostprobe.
Weiterführend wollten wir den Markthallen am Hafen einen
Besuch abstatten, welche aus nicht ergründbaren Motiven leider geschlossen
hatten. Wir machten die Runde vollständig in dem wir wieder in Richtung Casa
gingen.
Unterwegs ereilte uns noch ein heftiger Fergusongewitterschauer,
dem wir zu Glück durch einen Besuch in einem Laden entgingen.
Der Abend war dem Sunset am Malecón gewidmet.
Das Abendessen nahmen wir im O´Reilly 304 ein – auf
Empfehlung Marcel´s. Erstaunt war ich über die Künste des Barkeepers, der
Mojtio´s in Bockwurstgläsern kredenzte – wahrscheinlich aus Mangel an
Cocktailgläsern – sehr kreativ.
Zurück im Casa lud uns Marcel zu einem Absacker ein. Hier
kamen wir ein wenig ins Gespräch mit unseren Pensionsgästen. Während Kathi die
Kommunikation aufrecht erhielt, setzte ich mich kurz ab, um die Posts
hochzuladen.
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