Nachdem ich meinen Jahresurlaub ja schon hinter mir habe, bleibt nur noch die Zeit für einen Kurztrip … und zwar nach Kuba.


Diesmal mit mir auf Tour ist Kathi.


Die Überlegung nach Kuba zu reisen, reifte bei mir schon geraume Zeit. Und jetzt soll es angegangen werden. Doch die Umsetzung erwies sich als schwieriger als gedacht. Besonders die Logistik für Individualtouren schien hier das Problem.

Die Empfehlung des Reisebüros war 14 Tage in Havanna oder Varadero und von dort aus Tagesausflüge zu machen.

Hmm… abgelehnt.

Ein wenig Eigenständigkeit und Abenteuer sollte schon sein.

Kathi, die sich als kleines Organisationstalent herausstellte, hat dann im Web einen Spezialanbieter für Kuba- und Lateinamerikareisen recherchiert, und so kamen wir dann doch noch zu unserer Rundreise…



Hinweis:

Rechtschreibfehler sind zukunftsweisend und gehören zur (baldigen) neuen Reform.



Arbeitstitel:

Rauchwaren, Spirituosen und Musik

oder

Zigarren, Rum und Fidel

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Montag, 17. Oktober 2016

10.10.16 Trinidad Tag 1



Frühstück 9Uhr. Das Wetter sonnig bis leicht bewölkt, über 30 Grad. 

Als erstes suchten wir das Büro von Cubaturs auf, um für morgen eine Tour zum Park Guanayara zu buchen. 

Danach ging es dem Auto zum Tal der Zuckerrohrmühlen mit dem Sklaventurm.

Auch hier wiesen uns freundlich Parkeinweiser für 1CUC einen Parkplatz zu.

Hier trafen wir unsere Casamitbewohner aus Havanna wieder. Nach einem kurzen Erfahrungsaustausch ging es zum Turm. 


Die Händler hier sind teilweise schon ganz schön dreist, behängen einen mit irgendwelchen Tünnef quatschen einen auf spanisch zu, „no“ überhören sie und dann wollen sie Kohle, und man kriegt sie nicht mehr los. Das ganze allerdings auf sehr charmante Art und Weise. Hmmm…aber dafür muss ich mir noch was einfallen lassen.

Der 44m hohe Turm diente den Zuckerbaronen der Überwachung seiner viele fleißigen Helfer. Für den Aufstieg mit seinen 136 z.T. sehr schmalen Stufen sollte man schon ein wenig schwindelfrei sein. Da ich deswegen immer noch in Therapie bin, stellte ich mich dieser Aufgabe, während Kathi mit einer der unteren Etagen vorlieb nahm. Von oben kann man das ganze Tal überblicken, aber ob man so jeden einzeln „überwachen“ konnte, weiß ich nicht. 











Gegen Mittag trollten wir uns zurück zur Casa, um die Badeklamotten zu holen. 

Den Nachmittag verbrachten wir am Playa Ancon… und diesmal brauchten wir keine 3h für die Anreise.



Der Strandaufenthalt verlief anfangs sehr ruhig, bis sich eine deutsche Gruppe „All inclusiv“ Touris am Strand breit machte und all ihre Reiseerfahrungen mit den ganz Nachbarn teilten. Es kehrte erst Ruhe ein, als die Polonaise Altenheim im Wasser rumdümpelte.

Gegen 5 fuhren wir wieder zurück in die Casa.  

Zum Essen suchten wir am Abend das La Conspiradores am Plaza Mayor auf.
Wir hatten Logenplätze auf dem Balkon mit Blick über den Platz. 




Hier saßen wir ein Weilchen, bevor wir in die Casa de la Musica einrückten. Zuerst spielte eine Live Band feurige Salsarhythmen, da gab es das Kulturprogramm der afrocubanischen Einwohner mit Trommeln und Ritualtänzen. 




Gegen 11 Uhr trabten wir ab und nahmen noch einen Absacker auf unserer Terrasse.

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