Nachdem ich meinen Jahresurlaub ja schon hinter mir habe, bleibt nur noch die Zeit für einen Kurztrip … und zwar nach Kuba.


Diesmal mit mir auf Tour ist Kathi.


Die Überlegung nach Kuba zu reisen, reifte bei mir schon geraume Zeit. Und jetzt soll es angegangen werden. Doch die Umsetzung erwies sich als schwieriger als gedacht. Besonders die Logistik für Individualtouren schien hier das Problem.

Die Empfehlung des Reisebüros war 14 Tage in Havanna oder Varadero und von dort aus Tagesausflüge zu machen.

Hmm… abgelehnt.

Ein wenig Eigenständigkeit und Abenteuer sollte schon sein.

Kathi, die sich als kleines Organisationstalent herausstellte, hat dann im Web einen Spezialanbieter für Kuba- und Lateinamerikareisen recherchiert, und so kamen wir dann doch noch zu unserer Rundreise…



Hinweis:

Rechtschreibfehler sind zukunftsweisend und gehören zur (baldigen) neuen Reform.



Arbeitstitel:

Rauchwaren, Spirituosen und Musik

oder

Zigarren, Rum und Fidel

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Sonntag, 13. November 2016

Fazit



Kuba ist eine gesellschaftliche Zeitkapsel und ein Spagat zwischen den Wirtschaftssystemen. 

Es ist schon ein irrer Anblick, wenn uralte amerikanische Straßenkreuzer neben nicht ganz so alten russischen Steppentrommeln und relativ modernen asiatischen Autos herfahren. Und dazwischen DDR Motorräder und die Fahrzeuge der Marke Eigenbau, wie Coco- und Bicitaxis.   

Auch die kolonialen Architekturen, von top erhalten bzw. restauriert bis hin zu Brandopfer, besitzen einen gewissen Charme. Von außen Oldschool und drinnen  flimmern LCD Fernseher und Computer. 

Auch wenn der Sozialismus die wirtschaftlichen Geschicke bestimmt, hat die Marktwirtschaft Kuba fest im Griff. Gehandelt wird hier an allen Ecken und Enden. Und alles ist natürlich eine Preisfrage und selbstverständlich werden offiziell nicht erhältliche Dinge unter dem Ladentisch gehandelt.

Besonders touristisch ausgeschlachtet werden Che und Fidel, was allerdings einen gewissen Reiz ausübt, man fühlt sich gleich wie ein kleiner Revoluzzer. 

Auch wenn es etwas aufwendiger und vielleicht stressiger ist, sollte man Kuba auf eigene Faust erkunden. Es sind die kleinen Dinge, die man auf solch einer Tour erlebt, die den Urlaub erst interessant machen. 

Und den Besuchern, die sich 2 Wochen Varadero gegönnt haben, sei gesagt, … ihr habt vom echten Kuba nichts gesehen.

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